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Erfahrungsbericht 2011 zum erneuerbare Energie Gesetz der deutschen Bundesregierung

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Erfahrungsbericht 2011 zum erneuerbare Energie Gesetz der deutschen Bundesregierung
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Erwin Wimmer
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Erfahrungsbericht 2011 zum erneuerbare Energie Gesetz der deutschen Bundesregierung


10. Juni 2011 - 13:35

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – Bisherige Entwicklung und künftige Herausforderungen

Die Bundesregierung hat am 28. September 2010 ein umfassendes Energiekonzept
beschlossen, das den Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien weist. Danach sollen bis 2020 die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 40 % gesenkt werden, bis 2050 um mindestens 80 %. Dies ist die notwendige Mindestreduktion für Industrieländer, damit das erklärte Ziel der Europäischen Union, den weltweiten Temperaturanstieg auf maximal 2 °C zu begrenzen, eingehalten werden kann.

Um diese Ziele zu erreichen, sieht das Energiekonzept einen kontinuierlichen Ausbau der
erneuerbaren Energien im Stromsektor vor: Bis 2020 soll der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch mindestens 35 % betragen. Darüber hinaus strebt die Bundesregierung folgende Mindestanteile an: 50 % für 2030, 2040 sollen es 65 % sein und 2050 mindestens 80 %. Der im August 2010 von der Bundesregierung der Europäischen Kommission vorgelegte Nationale Aktionsplan für erneuerbare Energie (NREAP) geht für 2020 von einem Anteil von 38,6 % aus.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland
weiterhin ambitioniert vorangetrieben wird. Dazu bedarf es auch künftig einer effektiven und effizienten Förderung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat sich seit Inkrafttreten des ersten EEG im Jahr 2000 als ausgesprochen erfolgreich erwiesen: Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch hat sich von 6,4 % im Jahr 2000 auf 16,8 % in 2010 erhöht. Im internationalen Vergleich ist dieses Ausbautempo beispiellos, wie Abb. 1 eindrucksvoll belegt. Im Gegensatz zur Entwicklung in Deutschland hat sich der Anteil erneuerbarer Energien weltweit bzw. in der OECD kaum geändert. Der steigende Anteil in der EU ist zu großen Teilen auf den deutschen Ausbauerfolg zurückzuführen.

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