Initiative Zukunftsenergien

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Es gibt längst Lösungen

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Es gibt längst Lösungen
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Rap1
Beigetreten: 06.10.2011
Beiträge:

Es gibt längst Lösungen


7. Oktober 2011 - 22:32

Schon seit ca. 10 Jahren gibt es ein Verfahren, aus Biomasse und kohlenstoffhaltigen Abfällen einen synthetischen Diesel herzustellen, der frei von Aromaten, Schwefel und Russpartikeln ist.

Dieses Verfahren ermöglicht die völlige Autarkie von fossilen Brennstoffen bei gleichzeitiger CO2-Neutralität und ist ohne jegliche Subvention rentabel. Ein Liter hochwertiger Diesel kann zu weniger als 30 Cent produziert werden.

Abfälle aus der Wald- und Landwirtschaft, dem Gartenbau, der Biogas-, Biodiesel- und Bioethanol-Herstellung können wirtschaftlich in synthetischen Diesel gewandelt werden, statt wie bisher aufwendig und zeitintensiv als Humus verloren zu gehen. Brachland kann mit Energiepflanzen bepflanzt werden, aus denen pro Hektar und Jahr mehr als 1000 Liter synthetischem Diesel entstehen. Klärschlamm, Altholz, Altpapier, Altkleidung und der getrocknete Inhalt der Biotonne ergeben 300 Liter Diesel pro Tonne. In der Wüste kann man Algen kultivieren, die überwiegend Wasser und CO2 brauchen, welches man aus den Schloten der Kohlenkraftwerke entnehmen kann. Diese Algen produzieren unvollstellbare Mengen an Biomasse, die ebenfalls in Diesel gewandelt werden können.

Als Nebenprodukte verbleiben nur destilliertes Wasser, was als reines Trinkwasser zurückgewonnen wird und Mineralien, die direkt wieder als Dünger aufgebracht oder als Nahrungsquelle für die Algen dienen.

Plastikmüll, Altöl, gebrauchte Speisefette und Altreifen produzieren pro Tonne in 800 Liter Diesel mit diesem in sich geschlossenem Verfahren. Bisher werden diese oft verbrannt, was zu einer hohen Krebsbelastung in der Nähe von Müllverbrennungsanlagen führt.

Dieser synthetische Diesel kann in Turbinen verbrannt werden, das dabei entstehende CO2 den Algen zugeführt werden. Der dabei entstehende Strom ist so preiswert, dass Elektrofahrzeuge noch wirtschaftlicher werden.

Millionen von Menschen finden Arbeit bei der Pflege von Energiepflanzen, beim Einsammeln von Altfetten und Altöl, beim Reinigen von Brachland, beim Bau und beim Betrieb der Anlage zur Erzeugung von synthetischen Diesel, bei der Kultivierung der Algen usw.

Krieg, der bisher fast ausschliesslich wegen Öl geführt wurde, ist nicht mehr nötig. Die vollautomatische Produktion von Gütern ausser im landwirtschaftlichen Bereich ist aufgrund beliebig verfügbarer Energie nun in fast jedem Bereich wirtschaftlich. Dort, wo es heiss ist, werden die Wüsten begrünt oder Algen gezüchtet.

Das Klima verbessert sich. Sauberes Trinkwasser steht zur Verfügung. Armut gibt es nicht mehr.

Die Welt ist gerettet.

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Erwin Wimmer
Beigetreten: 03.09.2009
Beiträge:

Re: Es gibt längst Lösungen


8. Oktober 2011 - 11:30

ich kenn das Verfahren seit Jahren, wir wollten hier in Tirol eine solche Anlage installieren, was aber aufgrund von Behördenwiederständen nicht klappte. Ich kann die Technologie nur unterstützen, für Destiny ist sie leider nicht geeignet. Destiny 1 ist für menschen in Entwicklungsländer, deshalb muss das verfahren extrem einfach sein.

In Mexiko steht eine und Südkorea oder? Kannst du darüber mehr sagen?

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Rap1
Beigetreten: 06.10.2011
Beiträge:

Re: Es gibt längst Lösungen


10. Oktober 2011 - 15:07

Hier in Spanien steht auch eine Anlage und in Amerika mehrere 100 davon. Die behördlichen Widerstände sind deshalb, weil die Amis und Engländer nach wie vor verhindern, dass Deutschland/Österreich von Erdöl unabhängig werden. Im Grunde gibt es mit den Besatzungmächten ausser Frankreich noch keinen Friedensvertrag und diese werden auf jedem Weg verhindern, dass DE/AT wieder zu alter Macht und Unabhängigkeit gelangen.

Spanien ist für ein Projekt wie Destiny aus diesen Gründen auch besser geeignet. Hier gibt es auch schon eine funktionierende Algen-Anlage.