Initiative Zukunftsenergien

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Bankenkonzentration in den führenden Finanzzentren

Die Konzentration im Bankensektor ist in den größten Finanzzentren sehr unterschiedlich. An der Spitze steht die Schweiz, in der die fünf größten Banken vier Fünftel der gesamten Bilanzsumme auf sich vereinigten. In den USA sind die Werte vergleichsweise niedrig. Grund dafür ist die Tatsache, dass dort bis zum Jahr 2000 Banken nur regional begrenzt tätig sein durften. Seitdem diese Beschränkung gefallen ist, hat eine Welle von Zusammenschlüssen zu einem Anstieg der Konzentration geführt, die weiter anhalten wird. In Deutschland erklärt sich der niedrige Konzentrationsgrad mit der Existenz eines großen Sparkassen- und eines (gemessen an der Zahl der Institute) noch größeren Genossenschaftssektors, die beide nur regional aktiv sind.

Die Liberalisierung der Kapitalmärkte hat in den meisten Ländern zu Fusionen geführt, die aber überwiegend nicht international waren, sondern nationale Führungskonzerne geschaffen haben. In fünf der angeführten Länder ist der Konzentrationsgrad seit 1990, und in sieben der acht Länder ab 1997 gestiegen. In den letzten beiden Jahren kam es auch zu großen grenzüberschreitenden Übernahmen in der EU. (z.B. Santander – Abbeys National, Unicredito – Hypovereinsbank), in deren Folge der Konkurrenzdruck zunimmt. Um diesem zu begegnen, versuchen die Banken ihre Positionen durch weitere Übernahmen zu stärken.

URL: http://www.bpb.de/wissen/3DH4W1,0,0,Bankenkonzentration_in_den_f%FChrenden_Finanzzentren.html

Bedrohte Arten

Bei der Anzahl der weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten gehen die Schätzungen sehr weit auseinander, sie liegen zwischen fünf und 100 Millionen. Eine im Auftrag des UN-Umweltprogramms UNEP erstellte Studie hält eine Anzahl von 13 bis 14 Millionen unterschiedlichen Arten für am wahrscheinlichsten. Bis zum Jahr 2004 konnten erst 1,54 Millionen Arten wissenschaftlich erfasst und damit beschrieben werden. 38.000 dieser beschriebenen Arten wurden dahingehend bewertet, ob sie bedroht sind oder nicht.

In den letzten 50 Jahren hat der Mensch so starken Einfluss auf die globale Umwelt genommen, wie nie zuvor. Dies ist auch der Hauptgrund dafür, warum der Verlust an Artenvielfalt nach wie vor mit großem Tempo voran schreitet. Täglich sterben, je nach Schätzung, zwischen 100 und 150 größtenteils unerforschte Pflanzen- und Tierarten aus. Und das UNEP geht davon aus, dass gegenwärtig mindestens tausendmal mehr Arten pro Jahr sterben, als es ohne den Einfluss des Menschen der Fall wäre – andere Quellen gehen sogar von einer zehntausendfach höheren Rate aus.

Die Hauptgründe für das Artensterben bestehen fort oder haben sich sogar verschärft: Schrumpfende Lebensräume, Übernutzung von Ökosystemen und Nahrungsbeständen, die Einführung von fremden Pflanzen und Tieren, Schadstoffbelastungen und der Klimawandel.

Sowohl bei Wirbeltieren und Nichtwirbeltieren als auch bei Pflanzen verdeutlicht die von der IUCN veröffentlichte "Rote Liste", dass das Ausmaß der Bedrohung der Arten auffallend hoch ist. So waren beispielsweise im Jahr 2004 1.101 Säugetiere gefährdet – das waren 23 Prozent aller hinsichtlich ihrer Gefährdung bewerteten Säugetiere und 20 Prozent aller beschriebenen Säugetiere. Bei den Amphibien, bei denen alle beschriebenen Arten auch bewertet wurden, war im selben Jahr fast jedes dritte Tier bedroht. Und bei den Vogelarten sind bereits zwölf Prozent gefährdet. Wird allein der Anteil bedrohter Arten an den bewerteten Arten betrachtet, waren unter den Wirbeltieren die Reptilien (61 Prozent) und Fische (46 Prozent) am stärksten gefährdet oder vom Aussterben bedroht.

Bei der Beurteilung von Nichtwirbeltieren und Pflanzen besteht das Problem, dass die Anzahl der beschriebenen Arten und die Zahl der davon bewerteten Arten sehr weit auseinander liegen. Während der Anteil der bedrohten Arten unter den bewerteten Arten schnell hoch ausfallen kann, verleitet der Anteil der bedrohten Arten unter den beschriebenen Arten dazu, die Bedrohung der Art zu unterschätzen.

So wurden beispielsweise von den Insekten, die mit 950.000 beschriebenen Arten den größten Anteil unter den Nichtwirbeltieren haben, nur 771 bewertet. Bei 559 bedrohten Insektenarten im Jahr 2004 galten damit über 70 Prozent der bewerteten Insektenarten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Bezogen auf die beschriebenen Insektenarten schrumpft der Anteil jedoch auf marginale 0,06 Prozent.
Trotz dieser Einschränkung kann es nur als dramatisch bezeichnet werden, dass 57 Prozent aller bewerteten Nichtwirbeltiere und sogar 70 Prozent aller bewerteten Pflanzen vom Aussterben bedroht oder gefährdet sind.

Quelle: http://www.bpb.de/wissen/MSPOUG,0,0,Bedrohte_Arten.html

Bestand an Ausländischen Direktinvestitionen (ADI)

Entsprechend der absoluten Zunahme der laufend getätigten ausländischen Direktinvestitionen (ADI) hat sich auch der weltweite Bestand an ADI stetig erhöht. Werden die Staaten betrachtet, auf die die Direktinvestitionen entfallen, dann stieg der so genannte inward-Bestand an ADI von 530 Milliarden US-Dollar im Jahr 1980 auf 12.415 Milliarden US-Dollar 2006. Das entsprach einem durchschnittlichen Wachstum von 13 Prozent pro Jahr. Von 2006 auf 2007 erhöhte sich der Bestand um überdurchschnittliche 22,5 Prozent auf 15.211 Milliarden US-Dollar.

Der Anteil der ökonomisch entwickelten Staaten am inward-Bestand lag in den Jahren 2000 bis 2007 bei durchschnittlich 71,8 Prozent, der der ökonomisch sich entwickelnden Staaten bei 26,2 Prozent. Der Anteil Süd-Osteuropas und der GUS betrug im Durchschnitt 2,0 Prozent. Auffällig ist dabei, dass der Anteil der ökonomisch entwickelten Staaten am inward-Bestand der ADI zwischen 2000 und 2006 stetig von 68,8 auf 75,8 Prozent zunahm. Der entsprechende Anteil der ökonomisch sich entwickelnden Staaten verringerte sich hingegen im selben Zeitraum von 30,0 auf 22,5 Prozent.

Im Jahr 2007 konnten die ökonomisch sich entwickelnden Staaten ihren Anteil am inward-Bestand der ADI auf 27,9 Prozent erhöhen. Die Staaten Süd-Osteuropas und die GUS verdoppelten ihren Anteil gegenüber 2006 sogar von 1,7 auf 3,3 Prozent – das Engagement in Russland leistete hier den größten Beitrag. Auf der anderen Seite fiel der Anteil der ökonomisch entwickelten Staaten auf das Niveau des Jahres 2000 zurück.

Aus der Perspektive der Investoren stieg der outward-Bestand an ADI zwischen 1980 und 2006 von 570 Milliarden US-Dollar auf 12.756 Milliarden US-Dollar – das entsprach einem durchschnittlichen Wachstum von 13 Prozent pro Jahr. Von 2006 auf 2007 erhöhte sich auch der outward-Bestand überdurchschnittlich stark: bei einem Wachstum von 22,3 Prozent stieg er auf 15.602 Milliarden US-Dollar.

Beim outward-Bestand an ADI war der Anteil der ökonomisch entwickelten Staaten mit durchschnittlich 87,4 Prozent noch höher als beim inward-Bestand. Im Durchschnitt knapp 11,9 Prozent des outward-Bestandes entfielen in den Jahren 2000 bis 2007 auf die ökonomisch sich entwickelnden Staaten. Der Anteil Süd-Osteuropas und der GUS lag bei 0,7 Prozent.

Im Jahr 2006 waren rund 63 Prozent des ADI-Bestandes Investitionen im Dienstleistungsbereich – 15 Prozentpunkte mehr als 1990. Gut 27 Prozent entfielen auf den Bereich der Warenproduktion (1990: 42 Prozent) und knapp 8 Prozent auf den Agrarsektor (1990: 9 Prozent). Der Rest entfiel auf unspezifizierbare Produkte.

Werden die ADI auf die Wirtschaftsleistung bezogen, wird deutlich, dass die Bedeutung der ADI in allen drei Staatengruppen hoch ist: Im Jahr 2007 entsprach der ADI-inward-Bestand in den ökonomisch entwickelten Staaten 27,2 Prozent des BIP (2000: 16,1 Prozent), bei den ökonomisch sich entwickelnden Staaten waren es 30,2 Prozent (2000: 25,6 Prozent). In Süd-Osteuropa und der GUS lag der entsprechende Anteil bei 28,3 Prozent (2000: 17,8 Prozent).

Durch den hohen Anteil der Multinationalen Unternehmen (MNU) an den ADI spiegelt der hohe ADI-Bestand auch die Macht der MNU wider. Einerseits sind die MNU unverzichtbar für Investitionen, nationale Arbeitsmärkte, Steuer- und Abgabenaufkommen, andererseits nimmt die Gefahr der Oligopolisierung durch die Marktstellung der MNU deutlich zu.

Bevölkerung nach Regionen

Der Anstieg der Weltbevölkerungszahl von 2,5 Milliarden Menschen 1950 über 6,1 Milliarden im Jahr 2000 auf schätzungsweise 9,1 Milliarden 2050 ist sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Regionen verteilt.
Das UN/DESA geht nach mittleren Wachstumsprognosen davon aus, dass der Bevölkerungsanteil Europas an der Weltbevölkerung weiter abnehmen wird. Zwischen 1950 und 2000 ist der Anteil bereits von knapp 22 Prozent auf 12 Prozent gesunken; für 2050 wird von einer weiteren Reduzierung auf etwa sieben Prozent ausgegangen. Europa ist auch die einzige Region, bei der sich die absolute Bevölkerungszahl verringert – bis 2050 um etwa 75 Millionen Menschen.
Ebenso auffällig ist der zunehmende Anteil Afrikas an der Weltbevölkerung. Lebten 1950 nur knapp neun Prozent aller Menschen in Afrika, waren es im Jahr 2000 bereits über 13 Prozent; im Jahr 2050 wird über ein Fünftel aller Menschen in Afrika leben.

Nach Prognosen des UN/DESA basiert die Zunahme der Bevölkerungszahl bis 2050 fast allein auf dem Wachstum in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten. Insbesondere die 50 ökonomisch am wenigsten entwickelten Staaten haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil am erwarteten Bevölkerungswachstum. Bereits das Bevölkerungswachstum seit 1950 bis in die Gegenwart ist zu etwa 90 Prozent auf das Wachstum in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten zurückzuführen.
Ausgehend von der mittleren Wachstumsprognose des UN/DESA wird die Bevölkerungszahl in den ökonomisch entwickelten Staaten im Jahr 2050 unverändert sein. Die Bevölkerung der ökonomisch sich entwickelnden Staaten wird hingegen um durchschnittlich 57 Millionen pro Jahr zunehmen – 22 Millionen davon in den ökonomisch am wenigsten entwickelten Staaten.

In den ökonomisch am wenigsten entwickelten Staaten wird sich die Bevölkerungszahl nach mittlerer Wachstumsprognose bis 2050 von 760 Millionen auf über 1,7 Milliarden mehr als verdoppeln. In den folgenden Staaten wird sogar mit einer Verdreifachung der Bevölkerungszahl gerechnet: Afghanistan, Burkina Faso, Burundi, Tschad, Kongo, Demokratische Republik Kongo, Osttimor, Guinea-Bissau, Liberia, Mali, Niger und Uganda.
Lediglich neun Staaten sind für die Hälfte des bis 2050 erwarteten Bevölkerungswachstums verantwortlich: Indien, Pakistan, Nigeria, Demokratische Republik Kongo, Bangladesch, Uganda, die USA, Äthiopien und China – aufgelistet in der Reihenfolge ihres absoluten Anteils an der Bevölkerungszunahme.

In 51 Staaten – darunter Deutschland, Italien, Japan und viele Staaten in Osteuropa – ist die prognostizierte Bevölkerungszahl im Jahr 2050 niedriger als 2005. In 43 ökonomisch entwickelten Staaten ist die Geburtenziffer schon heute niedriger als es für die Reproduktion der Bevölkerung erforderlich ist.
Die Geburtenziffer der ökonomisch entwickelten Staaten liegt im Durchschnitt bei 1,56 Kindern pro Frau und es wird eine leichte Steigerung auf 1,84 für 2045 bis 2050 prognostiziert. In den ökonomisch am wenigsten entwickelten Staaten liegt die Geburtenziffer gegenwärtig bei durchschnittlich fünf Kindern pro Frau. Bis 2050 wird bei der mittleren Wachstumsprognose des UN/DESA von einer Halbierung der Geburtenziffer auf dann 2,57 ausgegangen. Bei der Gesamtgruppe der ökonomisch sich entwickelnden Staaten wird sich die Geburtenziffer von gegenwärtig 2,58 auf schätzungsweise 1,92 Kinder pro Frau verringern – vor allem für die ökonomisch erfolgreichen Staaten Asiens wird angenommen, dass mit steigendem Wohlstand auch die Geburtenziffer zurückgeht.

URL: http://www.bpb.de/wissen/SA1HZU,0,0,Bev%F6lkerungswachstum_nach_Regionen.html

Bevölkerungswachstum

Vor 2000 Jahren lebten schätzungsweise 300 Millionen Menschen auf der Welt – deutlich weniger als heute allein in der EU. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts hat sich das Bevölkerungswachstum stark beschleunigt und die Bevölkerungszahl stieg von damals 500 Millionen über eine Milliarde (um 1800) auf etwa 1,7 Milliarden im Jahr 1900. Lebten 1950 noch 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt, sind es heute über 6,5 Milliarden und die Prognosen des UN/DESA reichen von 7,7 bis 10,7 Milliarden Menschen für das Jahr 2050. Nach mittleren Wachstumsprognosen wird die Bevölkerungszahl im Jahr 2050 bei etwa neun Milliarden liegen.

Vor allem in Hinblick auf die globalen Ressourcen ist die Bevölkerungsentwicklung von großem Interesse, da Bevölkerungswachstum gekoppelt mit ökonomischer Marktintegration eine beschleunigte Reduzierung der natürlichen Vorkommen bedeutet.
Auch wenn das Erreichen der "Grenze des Wachstums" in der Vergangenheit häufig falsch datiert worden ist, besteht kein Zweifel an der Endlichkeit vieler Ressourcen, die für die bestehenden Gesellschaftsformen unverzichtbar sind. Die Entwicklung des Bevölkerungswachstums entscheidet also mit darüber, wie schnell sich die Menschen den natürlichen Grenzen nähern.

Nachdem die Zahl der Menschen über Jahrtausende gestiegen ist, wird sie nach mittleren Wachstumsprognosen des UN/DESA etwa ab 2070 rückläufig sein. Bis dahin führen die sinkenden Wachstumsraten weiterhin zu einer Zunahme der Weltbevölkerung. Während 1950 durchschnittlich 19 Personen pro km² lebten, waren es 1990 bereits mehr als doppelt so viele. 2005 entfielen auf einen Quadratkilometer 48 Personen und nach Schätzungen des UN/DESA wird sich diese Zahl bei mittlerem Wachstum auf 67 erhöhen.

Das höchste durchschnittliche Bevölkerungswachstum pro Jahr fällt in den Zeitraum von 1985 bis 1990. In dieser Zeit erhöhte sich die Bevölkerungszahl um jährlich über 87 Millionen Menschen. Trotz höherer Wachstumsraten in den vorangehenden Zeiträumen waren die absoluten Zuwächse geringer, da das Bevölkerungsniveau insgesamt noch niedriger war. Gegenwärtig nimmt die Weltbevölkerung jedes Jahr um etwa 76 Millionen Menschen zu. Zum Vergleich: in der BRD leben gut 82 Millionen Menschen.

Neben der quantitativen Herausforderung durch das Bevölkerungswachstum gibt es auch noch eine qualitative Veränderung, die nicht ohne Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben bleiben wird: Das Durchschnittsalter der Weltbevölkerung ist von 1950 bis 2005 von 23,9 auf 28,1 Jahre gestiegen. Ausgehend von der mittleren Wachstumsprognose des UN/DESA wird sich der Trend der Alterung fortsetzen und im Jahr 2050 zu einem Durchschnittsalter der Weltbevölkerung von 37,8 Jahren führen – ein Durchschnitt, der bisher nur für Europa gilt. Die Lebenserwartung stiege in diesem Fall auf 75 Jahre und die Anzahl der Personen, die 60 Jahre oder älter sind, erhöhte sich von 672 Millionen im Jahr 2005 auf etwa 1,9 Milliarden. Selbst die Zahl der Personen, die 80 oder älter sind, läge 2050 bei knapp 400 Millionen.

URL: http://www.bpb.de/wissen/I6T8RL,0,0,Bev%F6lkerungswachstum.html

Bioenergien

Als Bioenergie bezeichnet man Energie, die aus Biomasse gewonnen wird. Dabei werden verschiedene Energieformen wie Wärme, elektrische Energie oder auch Kraftstoff für Verbrennungsmotoren eingeschlossen. Meist wird auch Biomasse, in der die Energie chemisch gespeichert ist, als Bioenergie bezeichnet.

Als Hauptenergiequelle werden Nachwachsende Rohstoffe verwendet. Bisher hat Holz als Festbrennstoff die größte Bedeutung, aber auch landwirtschaftliche Produkte (Agrarrohstoffe) und organische Reststoffe aus unterschiedlichen Bereichen spielen eine zunehmende Rolle.

Derzeit findet weltweit ein starker Ausbau der Erzeugung von Bioenergie statt. Wichtige Gründe sind die steigende Preistendenz für fossile Energieträger und deren abnehmende Verfügbarkeit, die hohe Abhängigkeit durch die einseitige Verteilung von Ressourcen wie Öl und Gas, sowie Bemühungen zur Senkung der Treibhausgasemissionen. In Deutschland wird dieser Ausbau vom Gesetzgeber vor allem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert.

Einzelne Bioenergien stehen in der Kritik, da ihre Erzeugung eine Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung darstellen kann oder weil ihr ökologischer und ökonomischer Nutzen begrenzt ist. Da die Bereitstellung und Nutzung der verschiedenen Bioenergien sehr unterschiedlich stattfindet, ist eine Bewertung im Einzelfall notwendig.

Basis der Bioenergie ist die Sonnenenergie. Diese kann von Pflanzen mit Hilfe der Photosynthese in Biomasse chemisch gebunden werden. Abhängig von der Art der Biomasse sind unterschiedliche Aufbereitungsschritte notwendig. So können Verfahren wie Methangärung (Biogas), alkoholische Gärung (Ethanol), Pyrolyse oder Ölextraktion (Pflanzenöl) mit anschließender Umesterung (Biodiesel) notwendig sein, oder, wie bei Holz, auch eine direkte Verwendung erfolgen. Die Nutzung erfolgt meist in Anlagen, die in identischer oder ähnlicher Form auch mit fossilen Energieträgern betrieben werden (Feuerung (mit Dampfkessel), Verbrennungsmotor, Gasturbine).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bioenergie

Bioethanol

Als Bioethanol bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus Biomasse (nachwachsende Kohlenstoffträger) oder den biologisch abbaubaren Anteilen von Abfällen hergestellt wurde und für die Verwendung als Biokraftstoff bestimmt ist.[2] Der Begriff Bioethanol ist ein aus den Begriffen biogen und Ethanol gebildetes Kofferwort. Wird das Ethanol aus pflanzlichen Abfällen, Holz, Stroh oder Ganzpflanzen hergestellt, bezeichnet man es auch als Cellulose-Ethanol. Ethanol kann als Kraftstoffbeimischung in Mineralölderivaten für Ottomotoren (Ethanol-Kraftstoff), als reines Ethanol (E100) oder zusammen mit anderen Alkoholen (z. B. Methanol) als Biokraftstoff verwendet werden.

Nach dem Ölschock der 1970er waren Biokraftstoffe als Alternative zu fossilen Energieträgern wiederentdeckt worden. Die reinere Verbrennung und der nachwachsende Rohstoff machten Bioethanol vorerst zu einem umweltfreundlichen Produkt, das nebenbei die Agrarüberschüsse aus EU und USA verwerten half. Seit erneuerbare Energieträger im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll als Mittel zur Eindämmung des CO2-Ausstoßes politisch im großen Maßstab forciert wurden, geriet Bioethanol zunehmend unter Kritik. Die kontroverse Diskussion der ökologischen und ökonomischen Aspekte der Bioethanolherstellung führte in der EU zur Reglementierung der Produktionsbedingungen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bioethanol

Biogas

Biogas ist ein brennbares Gas, das durch Vergärung von Biomasse in Biogasanlagen hergestellt und zur Gewinnung von Energie (Bioenergie) verwendet wird. Vor der Biogasaufbereitung ist es eine wassergesättigte Gasmischung mit den Hauptkomponenten Methan (CH4) und Kohlenstoffdioxid (CO2). In Spuren sind meist auch Stickstoff (N2), Sauerstoff (O2), Schwefelwasserstoff (H2S), Wasserstoff (H2) und Ammoniak (NH3) enthalten. Für die Verwertung von Biogas ist der Methananteil am wichtigsten, da seine Verbrennung Energie freisetzt.

Ebenso wie Biogas entstehen Deponiegas und Klärgas bei der als Vergärung oder Faulung bezeichneten anaeroben Zersetzung von organischem Material. Daher werden diese Gase gelegentlich auch unter den Bezeichnungen Faulgas oder Biogas zusammengefasst.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biogas

Biokraftstoff

Biokraftstoffe (auch Biotreibstoffe, Agrotreibstoffe) sind eine Form der Bioenergie. Es handelt sich um flüssige oder gasförmige Kraftstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden. Sie kommen für den Betrieb von Verbrennungsmotoren in mobilen und stationären Anwendungen zum Einsatz. Ausgangsstoffe der Biokraftstoffe sind Nachwachsende Rohstoffe, wie z. B. Ölpflanzen, Getreide, Zuckerrüben oder -rohr, Wald- und Restholz, Holz aus Schnellwuchsplantagen, spezielle Energiepflanzen und anderes.

Die EU-Richtlinie 2009/28/EG (Erneuerbare-Energien-Richtlinie) (Nachfolger der Richtlinie 2003/30/EG) beschreibt und regelt die Verwendung von Biokraftstoffen in Europa. Ein wichtiger Aspekt ist die Kontrolle der Nachhaltigkeit, die bei Biokraftstoffen regelmäßig in der Diskussion ist. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgte mit der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung. Eine Beimischungsquote von 10 % zu den fossilen Kraftstoffen bis 2020 hat zu erfolgen.

Biokraftstoffe können die fossilen Kraftstoffe Diesel, Benzin und Erdgas substituieren. Teilweise müssen Motoren und/oder Kraftstoffsysteme an die Biokraftstoffe angepasst werden. Biokraftstoffe werden entweder in Reinform oder als Beimischungen zu fossilen Kraftstoffen verwendet.

Es werden unter anderem folgende Arten von Biokraftstoffen unterschieden: Pflanzenöl-Kraftstoff, Biodiesel, Bioethanol, Biomethan und synthetische Biokraftstoffe (Biomass-to-Liquid).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biokraftstoff

Biomasse

Als Biomasse wird die gesamte organische Substanz bezeichnet. Basis für die Bildung von Biomasse ist die vor allem von Pflanzen betriebene Photosynthese, bei der Sonnenenergie absorbiert und durch Bildung von Biomasse gespeichert wird. Zur Biomasse werden sowohl lebende Pflanzen, als auch die von ihnen abgeleitete organische Substanz, wie Tiere und Mikroorganismen, als auch tote organische Substanz wie Totholz, Laub, Stroh und anderes gezählt. Man bezeichnet sie daher auch als nachwachsende Rohstoffe. Die aus Biomasse entstandenen fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) werden ihr nicht zugeordnet. Die Natur produziert jährlich große Mengen an Biomasse, von der ein kleiner Teil als Nahrung, Futtermittel oder nachwachsender Rohstoff (Nawaro) zur stofflichen Nutzung oder zur Energiebereitstellung (Bioenergie) genutzt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Biomasse

BIP-Veränderungen pro Kopf

Im Jahr 2007 entfielen vom Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 71 Prozent auf die ökonomisch entwickelten Staaten (38.400 Mrd. US-Dollar) und 26 Prozent auf die ökonomisch sich entwickelnden Staaten (14.100 Mrd. US-Dollar). Gut 3 Prozent entfielen auf Süd-Osteuropa und die GUS (1.800 Mrd. US-Dollar).

Da in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten etwa 80 Prozent aller Menschen leben, stellt sich angesichts der ungleichen Verteilung des Welt-BIP die Frage, ob die ökonomisch sich entwickelnden Staaten von den Entwicklungen der letzten Jahre profitieren konnten. Da der Anteil der ökonomisch sich entwickelnden Staaten an der Weltbevölkerung von 1980 bis 2007 von etwa 75 auf mehr als 80 Prozent stieg und das Bevölkerungswachstum die Entwicklung des BIP relativiert, empfiehlt es sich, auf das Wachstum des BIP pro Kopf zurückzugreifen.

Während das reale Wachstum des BIP pro Kopf der ökonomisch entwickelten Staaten von 1980 bis 1990 noch deutlich über dem der ökonomisch sich entwickelnden Staaten lag, hat sich dieses Verhältnis seit 1990 grundlegend umgekehrt. Seit dem Jahr 2000 war das Wachstum des BIP pro Kopf in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten durchschnittlich sogar fast dreimal so hoch wie das entsprechende Wachstum in den ökonomisch entwickelten Staaten.

Allerdings profitierten nicht alle ökonomisch sich entwickelnden Staaten von dieser Umkehr. Am schlechtesten entwickelten sich die subsaharischen Staaten Afrikas, deren BIP pro Kopf von 1990 bis 2000 lediglich konstant blieb. Und auch in den darauffolgenden Jahren war das Wachstum des BIP pro Kopf – im Vergleich zur Gruppe der ökonomisch sich entwickelnden Staaten insgesamt – durchgehend unterdurchschnittlich hoch. Das Wachstum des BIP pro Kopf der ökonomisch sich entwickelnden, stark verschuldeten Staaten lag ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt. Dabei war jedoch das BIP-pro-Kopf-Wachstum seit dem Jahr 2000 in beiden Untergruppen immer noch etwa anderthalbmal so hoch wie das der ökonomisch entwickelten Staaten.

Die auffälligsten Wachstumsschwankungen finden sich in Süd-Osteuropa und der GUS. Der Verringerung des BIP pro Kopf um 4,5 Prozent pro Jahr von 1990 bis 2000 in Folge des Transformationsschocks folgte ein überdurchschnittliches Wachstum von 6,3 Prozent pro Jahr in der Zeit von 2000 bis 2005 bzw. von 7,7 Prozent von 2005 bis 2007.

Für das überdurchschnittlich hohe Wachstum des BIP pro Kopf der ökonomisch sich entwickelnden Staaten in den Jahren 2000 bis 2007 lassen sich mehrere Ursachen finden: Von der kräftigen Nachfrage der USA profitierten unter den ökonomisch sich entwickelnden Staaten vor allem asiatische Ökonomien (im Jahr 2007 verzeichneten diese mit 6,8 Prozent sogar das stärkste BIP-pro-Kopf-Wachstum seit der Krise von 1997/98). Dabei gelang es vielen Staaten Asiens – insbesondere Süd-Ostasiens – die Zuflüsse an Ausländischen Direktinvestitionen zu erhöhen und den Export von Fertigwaren zu steigern.

Auch zahlreiche Staaten Lateinamerikas konnten ihre Exporte ausweiten. Dabei wirkten sich die in den letzten Jahren steigenden Rohstoffpreise ebenfalls positiv auf die Handelsbilanzen aus.

In Afrika sorgte die auffällige Verbesserung der Terms of Trade für eine deutliche Belebung des BIP-Wachstums. Allerdings waren es vor allem die Staaten Westafrikas, die von dieser Entwicklung profitierten.

Werden die ökonomisch sich entwickelnden Staaten nicht nach ihrer geografischen Lage sortiert, sondern in ökonomischen Gruppen zusammengefasst, zeigt sich, dass das BIP-pro-Kopf-Wachstum sowohl von 1990 bis 2000 als auch von 2000 bis 2007 bei den Hauptexporteuren von Fertigwaren am höchsten war.

URL: http://ini-fz.info/admin/content/taxonomy/21/add/term

Blockheizkraftwerke

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine modular aufgebaute Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird, aber auch Nutzwärme in ein Nahwärmenetz einspeisen kann. Sie setzt dazu das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ein.

Als Antrieb für den Stromerzeuger können Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen verwendet werden.

Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert aus der Nutzung der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der Anlagengröße, zwischen etwa 25 und 50 %. Durch die ortsnahe Nutzung der Abwärme wird die eingesetzte Primärenergie aber zu 80 bis über 90 % genutzt. Blockheizkraftwerke können so bis zu 40 % Primärenergie einsparen.

Übliche BHKW-Module haben elektrische Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf Megawatt. Unter 50 kW spricht man auch von Mini-Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK), unter 15 kW von Mikro-KWK. Mini- und Mikro-KWK werden in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Betrieben und im Siedlungsbau verwendet. Die Kraft-Wärme-Kopplung wird ebenfalls in Heizkraftwerken genutzt, dort typischerweise mit elektrischen Leistungen von einigen hundert MW.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Blockheizkraftwerk

Börsengehandelte Finanzderivate

Derivate haben sich seit Beginn dieses Jahrzehnts schneller entwickelt als alle anderen Finanzinstrumente. Ende 2005 war der Wert der Wertpapiere, die vom börsenbetriebenen Derivathandel betroffen sind (underlyings), 25mal größer als Anfang der 1990er Jahre. Er lag mit 58 Billionen US-Dollar über dem Bestandswert aller Aktien der Welt (45 Billionen US-Dollar). Der entsprechende Wert der außerbörslich gehandelten OTC-Derivate ("over the counter") war mit 285 Billionen US-Dollar allerdings noch fünfmal größer. Ein kleiner Teil der Derivate (ca. 1 Billion US-Dollar) wird von den rund 1.200 Hedgefonds verwaltet. Hedgefonds gelten als besonders riskant, weil sie wenig reguliert und noch weniger transparent sind.

Der Börsenhandel mit Derivaten, gemessen an den Werten der jeweiligen Wertpapiere (underlyings), hatte 2005 einen Umfang von 1.400 Billionen US-Dollar. Das macht pro Handelstag 5,6 Billionen US-Dollar, dreimal mehr als in 2004. Überwiegend (2005: zu 90 Prozent) handelt es sich dabei um Zinsinstrumente, mit denen sich Finanzanleger gegen die Risiken von Zinsänderungen absichern wollen. Der besonders steile Anstieg des Bestands an und des Handels mit Derivaten nach der Finanzkrise 2000 kann als Versuch der Finanzanleger interpretiert werden, sich gegen künftige Finanzmarktrisiken abzusichern.

Auf der anderen Seite dürften auch die Spekulationen im Zuge des neuen Aufschwungs eine größere Rolle spielen. Ein aktuelles Beispiel ist das des Hedgefonds Amaranth, der mit Hilfe von Derivaten auf steigende Gaspreise spekuliert hatte und Kontrakte in Milliardenhöhe zum Kauf von Gas auf Termin zu einem festen Preis eingegangen war. Wenn die Preise erwartungsgemäß gestiegen wären, hätte er zum Termin das Gas zum vereinbarten Preis kaufen und sofort wieder teurer verkaufen können und einen Gewinn in Höhe der Differenz zwischen vereinbarten Einkaufspreis und höherem Marktpreis gemacht. Da die Gaspreise stattdessen fielen, musste Amaranth Gas zu überhöhten Preisen kaufen und machte innerhalb einer einzigen Woche einen Verlust in Höhe von über fünf Milliarden US-Dollar.

URL: http://www.bpb.de/wissen/GC265C,0,0,B%F6rsengehandelte_Finanzderivate.html

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Entsprechend der ungleichen Verteilung des Welt-Bruttoinlandsprodukts (BIP) auf die verschiedenen Staaten bestehen auch hinsichtlich des Bruttoinlandsprodukts pro Kopf sehr große Unterschiede. Während das BIP pro Kopf in den ökonomisch entwickelten Staaten im Jahr 2007 bei etwa 38.000 US-Dollar lag, betrug das BIP pro Kopf in den ökonomisch sich entwickelnden Staaten lediglich rund 2.700 US-Dollar; in Süd-Osteuropa und der GUS lag das BIP bei 5.950 US-Dollar pro Kopf.

Noch größer ist die Differenz zwischen den einzelnen Staaten: In Luxemburg (der Staat mit dem höchsten BIP pro Kopf) war das BIP pro Kopf mit 102.145 US-Dollar im Jahr 2007 mehr als achthundertfünfzigmal so hoch wie das BIP pro Kopf Burundis (der Staat mit dem weltweit niedrigsten BIP pro Kopf). Auch bei einer Betrachtung der bevölkerungsreichsten Staaten unter den fünfzehn Staaten mit dem höchsten bzw. niedrigsten BIP pro Kopf bleibt der Unterschied riesig. In den USA (310 Millionen Einwohner) lag das BIP bei 44.600 US-Dollar pro Kopf; demgegenüber hatte Äthiopien (83 Millionen Einwohner) mit 200 US-Dollar das weltweit fünfniedrigste BIP pro Kopf.

Im Jahr 2007 lagen 16 der 20 Staaten mit dem weltweit niedrigsten BIP pro Kopf in Afrika. Afrika ist auch der Kontinent mit dem niedrigsten BIP pro Kopf – es betrug im selben Jahr lediglich 1.400 US-Dollar pro Jahr.

In den 25 Staaten mit dem niedrigsten BIP pro Kopf lebten im Jahr 2007 rund 485 Millionen Menschen; das BIP dieser Staaten lag bei insgesamt 142 Milliarden US-Dollar. Im Gegensatz hierzu lag das BIP der 25 Staaten mit dem höchsten BIP pro Kopf bei 37.400 Milliarden US-Dollar. Da in den 25 Staaten mit dem höchsten BIP pro Kopf im Jahr 2007 etwa 900 Millionen Menschen lebten, war das BIP pro Kopf gut hundertvierzigmal höher als das in den 25 Staaten mit dem niedrigsten BIP pro Kopf.

URL: http://www.bpb.de/wissen/Y2ZKS2,0,0,Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf.html