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Shrimps haben gigantischen CO2-Fußabdruck
Der Genuss eines Shrimpscocktails kommt dem Planeten Erde teuer zu stehen: Der CO2-Fußabdruck von 100 Gramm des winzigen Party-Hinguckers ist so groß wie die Verbrennung von 90 Litern Benzin. Ins Gewicht fällt dabei, das für die Anlage von Garnelenfarmen vielerorts Mangrovenwälder vernichtet werden, sofern es sich nicht um nachhaltige Produktion handelt.
Zahlen dazu haben Ökologen der Oregon State University in Corvallis http://oregonstate.edu soeben beim Jahrestreffen der "American Association for the Advancement of Science" geliefert.
Cocktail als Klimakiller
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Wachsende Probleme mit Elektronikschrott in Afrika
Der Binnenkonsum von neuen und gebrauchten Elektronikgeräten in afrikanischen Ländern selbst ist eine der Hauptursachen für die dortige, wachsende Elektronikschrottproblematik. 85 Prozent des in West-Afrika anfallenden E-Schrotts stammen aus dem dortigen Gebrauch. Verstärkt wird das Problem durch einen anhaltenden Strom von Altgeräten aus Europa und anderen Industrieländern. Dass dabei so manches defekte Gerät als gebrauchsfähig exportiert wird, verschärft die Problematik.
Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Untersuchung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme, UNEP) unter Mitwirkung des Öko-Instituts.
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Potentiale für Ökostrom in Deutschland (Studie)
Berlin - Eine am 15.02.12 in Berlin vorgestellte Studie „Potenziale für Ökostrom in Deutschland“ untersucht das Verbraucherverhalten einerseits und das Investitionsverhalten der Energieversorger andererseits. Ein Ergebnis ist, dass Verbraucher zwar grundsätzlich wollen, dass ihr Stromanbieter in erneuerbare Energien und die Energiewende investiert, dass sie aber trotzdem nur zu 20 Prozent tatsächlich Ökostrom beziehen. Aber auch die Erwartung der Verbraucher zum Öko-Engagement ihres Energieversorgers entspricht nicht immer der Realität, denn deutsche Energieversorger investieren unterschiedlich viel in erneuerbare Energien.
Die Studie zeigt auch, dass regional verwurzelte Versorger ein relativ stärkeres Engagement zeigen als die großen Energiekonzerne und in absoluten Zahlen über mehr Investitionskraft verfügen als reine Ökostromanbieter.
Verbraucher legen Wert auf Investitionen in Ökostrom
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„Eine Ohrfeige in die Gesichter aller Opfer und Hinterbliebenen“
Sei der Prozess gegen Baltasar Garzón, sagt Emilio Silva Barrera, der vor zwölf Jahren als Erster die Überreste seines 1936 von Faschisten hingerichteten Großvater exhumierte im Interview mit Jan Marot. Dem spanischen Richter, der Diktatoren wie Chiles Augusto Pinochet jagte, sitzt wegen Francisco Francos Verbrechen gegen die Menschlichkeit nun selbst auf der Anklagebank.
Frage: Was fühlen Sie, wenn Sie sehen, dass der Erste der versuchte, Spaniens diktatorische Vergangenheit aufzuarbeiten, Richter Baltasar Garzón, nun selbst auf Anzeige einer ultrarechten Gruppierung der Prozess gemacht wird?
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Deutschland: versprochene Bürgerbeteiligung des Innenministeriums unzureichend
Berlin - Das Bundesinnenministerium (BMI) bleibt immun gegen den Wunsch von immer mehr Bürgerinnen und Bürgern nach einer frühzeitigen und ernsthaften Beteiligung bei der Planung von Großprojekten. Das ergibt sich nach einer Analyse der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) aus einem Gesetzentwurf des BMI, mit dem eine Reihe von Vorschriften im Zusammenhang mit Planfeststellungsverfahren geändert werden sollen und der im Januar unter anderem der DUH zur Stellungnahme übersandt wurde.
Geändert werden sollen mit dem Gesetzentwurf aus dem Haus von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) das allgemeine Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) und mehrere Fachplanungsgesetze wie etwa das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und das Fernstraßengesetz (FStrG).
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Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet
Sie gelten als ein Symbol des Klimawandels: schmelzende Gletscher, die den Meeresspiegel erhöhen. Forscher errechneten nun, dass der Masseverlust deutlich geringer ist als bislang angenommen.
London - Das Abschmelzen von Gletschern, Eisschilden und Eiskappen auf den Landmassen der Erde hat den Meeresspiegel zwischen 2003 und 2010 um etwa 1,5 Millimeter pro Jahr erhöht. Dies berichten Wissenschaftler nach einer detaillierten Auswertung von Satellitenbildern im Fachblatt «Nature» (Online vorab). Gletscher und Eiskappen allein haben der Untersuchung zufolge in diesem Zeitraum deutlich weniger Masse verloren als bisher angenommen. Vor allem in den Hochgebirgen Asiens sei der Verlust geringer als in früheren Studien errechnet.
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